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	<title>Kommentare zu: Venezuela &#8211; Sozialismus im 21. Jahrhundert</title>
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	<description>Der Blog berichtet auf erfrischende Weise über News, Reportagen &#38; Tipps aus Südamerika!</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 19:58:17 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: Susann</title>
		<link>http://viventura.de/blog/venezuela/sozialismus-21-jahrhundert/comment-page-1#comment-1630</link>
		<dc:creator>Susann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 14:44:58 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Winfredo,

danke für deine Anregungen. Ich denke auch, dass der Sozialismus ein Thema ist, dem man im normalen Alltag oft begegnet und es sich schon deshalb lohnt sich etwas mehr damit zu beschäftigen. Die Ideen sind gut - es geht eben um die misslungene Umsetzung, die sich in so vielen verschiedenen Situationen und Ländern gezeigt hat.

Es ist ein langer Prozess, der vorangehen muss, um das Gemeinschaftsdenken des Einzelnen zu stärken und das Ego etwas abzuschwächen. Aber gerade in der heutigen Zeit sieht man, dass eingefahrene Systeme überholt sind und nach Verbesserung schreien. In Venezuela öffnet die ganze Diskussion um den Sozialismus des 21. Jahrhunderts eine Tür zu etwas Neuem, bietet eine Chance. Doch es hängt von der Regierung und der Bevölkerung ab, in welche Richtung sich die neuen Ideen bewegen und wie viel Neues sie aufnehmen und verwirklichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Winfredo,</p>
<p>danke für deine Anregungen. Ich denke auch, dass der Sozialismus ein Thema ist, dem man im normalen Alltag oft begegnet und es sich schon deshalb lohnt sich etwas mehr damit zu beschäftigen. Die Ideen sind gut &#8211; es geht eben um die misslungene Umsetzung, die sich in so vielen verschiedenen Situationen und Ländern gezeigt hat.</p>
<p>Es ist ein langer Prozess, der vorangehen muss, um das Gemeinschaftsdenken des Einzelnen zu stärken und das Ego etwas abzuschwächen. Aber gerade in der heutigen Zeit sieht man, dass eingefahrene Systeme überholt sind und nach Verbesserung schreien. In Venezuela öffnet die ganze Diskussion um den Sozialismus des 21. Jahrhunderts eine Tür zu etwas Neuem, bietet eine Chance. Doch es hängt von der Regierung und der Bevölkerung ab, in welche Richtung sich die neuen Ideen bewegen und wie viel Neues sie aufnehmen und verwirklichen.</p>
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		<title>Von: Winfredo</title>
		<link>http://viventura.de/blog/venezuela/sozialismus-21-jahrhundert/comment-page-1#comment-1616</link>
		<dc:creator>Winfredo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 17:37:05 +0000</pubDate>
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		<description>Der Sozialismus macht durchaus Sinn, wenn er nach den von Marx entwickelten Prinzipien durchgeführt wird. Korruption, Vetternwirtschaft,bürokratisches Herumkommandieren usw. sind alles Übel des Kapitalismus, die nicht so einfach aus den Köpfen der Menschen verschwinden werden, das erfordert einen langen Umdenkungsprozeß und ein dialektisches Denken anstelle dem Herbeten von Phrasen wie &#039;der Mensch ist halt egoistisch und machtgierig und wird es immer bleiben...&#039;.
Aber das hat man halt in der DDR leider nicht gelernt. Macht euch doch die Mühe, Marx und den dialektischen Materialismus zu studieren.
Der Schauspieler Mario Adorf führte in einem Interview jüngst aus warum er sich für Karl Marx engagiert:
 “Ich glaube, dass seine Persönlichkeit neues Interesse wachrufen sollte und dies auch tun wird. Gerade in der Krise des Kapitalismus gibt es ein Bedürfnis zu verstehen, wer der Mann war. Welche Alternative existiert zu diesem System? Was lief bei den Revolutionen falsch? Lag das an ihm? Was war das überhaupt für eine Mensch? Diese Fragen interessieren mich schauspielerisch enorm.“
Schaut auf die Krise in Argentinien, die verschütteten Bergleute in Chile... der Kapitalismus zeigt täglich seine Überholtheit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sozialismus macht durchaus Sinn, wenn er nach den von Marx entwickelten Prinzipien durchgeführt wird. Korruption, Vetternwirtschaft,bürokratisches Herumkommandieren usw. sind alles Übel des Kapitalismus, die nicht so einfach aus den Köpfen der Menschen verschwinden werden, das erfordert einen langen Umdenkungsprozeß und ein dialektisches Denken anstelle dem Herbeten von Phrasen wie &#8216;der Mensch ist halt egoistisch und machtgierig und wird es immer bleiben&#8230;&#8217;.<br />
Aber das hat man halt in der DDR leider nicht gelernt. Macht euch doch die Mühe, Marx und den dialektischen Materialismus zu studieren.<br />
Der Schauspieler Mario Adorf führte in einem Interview jüngst aus warum er sich für Karl Marx engagiert:<br />
 “Ich glaube, dass seine Persönlichkeit neues Interesse wachrufen sollte und dies auch tun wird. Gerade in der Krise des Kapitalismus gibt es ein Bedürfnis zu verstehen, wer der Mann war. Welche Alternative existiert zu diesem System? Was lief bei den Revolutionen falsch? Lag das an ihm? Was war das überhaupt für eine Mensch? Diese Fragen interessieren mich schauspielerisch enorm.“<br />
Schaut auf die Krise in Argentinien, die verschütteten Bergleute in Chile&#8230; der Kapitalismus zeigt täglich seine Überholtheit.</p>
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		<title>Von: Susann</title>
		<link>http://viventura.de/blog/venezuela/sozialismus-21-jahrhundert/comment-page-1#comment-1608</link>
		<dc:creator>Susann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 14:56:41 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank für eure ehrlichen Kommentare. Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts ist ohne Zweifel ein Thema, ja, ein System mit vielen Ecken und Kanten. Genau darum interessiert uns eure Meinung.

Ich persönlich fühle mich auch oft an die Erfahrungen der DDR erinnert, wenn ich die Entwicklungen in Venezuela mitbekomme. Und dann frage ich mich, ob und wie Venezuela es schaffen kann nicht in die selben Fehler zu verfallen. Ich denke auch, dass das eigene Ego eines Jeden eher der Macht und/oder Gier verfällt und dem Sozialismus im Weg steht.

Andererseits ist es an der Zeit etwas anderes zu probieren um die Armut zu konfrontieren. Angesichts der grossen Bevölkerungsgruppe, die betroffen ist, sollte nichts unversucht gelassen werden um wenigstens eine bessere Grundversorgung gewährleisten zu können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für eure ehrlichen Kommentare. Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts ist ohne Zweifel ein Thema, ja, ein System mit vielen Ecken und Kanten. Genau darum interessiert uns eure Meinung.</p>
<p>Ich persönlich fühle mich auch oft an die Erfahrungen der DDR erinnert, wenn ich die Entwicklungen in Venezuela mitbekomme. Und dann frage ich mich, ob und wie Venezuela es schaffen kann nicht in die selben Fehler zu verfallen. Ich denke auch, dass das eigene Ego eines Jeden eher der Macht und/oder Gier verfällt und dem Sozialismus im Weg steht.</p>
<p>Andererseits ist es an der Zeit etwas anderes zu probieren um die Armut zu konfrontieren. Angesichts der grossen Bevölkerungsgruppe, die betroffen ist, sollte nichts unversucht gelassen werden um wenigstens eine bessere Grundversorgung gewährleisten zu können.</p>
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		<title>Von: Kristina</title>
		<link>http://viventura.de/blog/venezuela/sozialismus-21-jahrhundert/comment-page-1#comment-1603</link>
		<dc:creator>Kristina</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 07:49:45 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, ich finde auch. So schön die Idee des Soz. ist, es wird immer daran scheitern, dass der Einzelne mehr will als der Nachbar und sich irgendwie doch jeder selbt der nächste ist. Das konnte ich in der DDR live miterleben. Andersrum fehlte auch das Bewußtsein, Verantwortung zu übernehmen. Der Staat macht das ja schon für mich. Auch ich bin kein Freund des Kapitalismus, habe aber leider auch keine bessere Idee.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich finde auch. So schön die Idee des Soz. ist, es wird immer daran scheitern, dass der Einzelne mehr will als der Nachbar und sich irgendwie doch jeder selbt der nächste ist. Das konnte ich in der DDR live miterleben. Andersrum fehlte auch das Bewußtsein, Verantwortung zu übernehmen. Der Staat macht das ja schon für mich. Auch ich bin kein Freund des Kapitalismus, habe aber leider auch keine bessere Idee.</p>
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		<title>Von: Brigitte Weingartner de Vera</title>
		<link>http://viventura.de/blog/venezuela/sozialismus-21-jahrhundert/comment-page-1#comment-1597</link>
		<dc:creator>Brigitte Weingartner de Vera</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:42:30 +0000</pubDate>
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		<description>Bevor Chavez kam wahr die Situation vom Volk sicher nicht befriedigend. Deswegen wurde er damals mit grosser Mehrheit gewaehlt. Er versprach Veraenderung. Nach ueber 10 Jahren sieht man was aus all diesen, schoenen, Plaenen geworden ist. Die Infrastruktur faellt zusammen, es wird nirgens investiert, die Mittelklasse &quot;rutscht&quot; runter und von den vielen Armen die es vorher schon gab ist die Mehrheit auch nicht besser drann. Als persoehnlich Betroffener fragt man sich fast jeden Tag ob es ueberhaupt noch Sinn macht hier weiter zu machen. Schade um dieses sehr schoene Land das ein wirkliches Paradis sein koennte wenn nur die Menschen umdenken wuerden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor Chavez kam wahr die Situation vom Volk sicher nicht befriedigend. Deswegen wurde er damals mit grosser Mehrheit gewaehlt. Er versprach Veraenderung. Nach ueber 10 Jahren sieht man was aus all diesen, schoenen, Plaenen geworden ist. Die Infrastruktur faellt zusammen, es wird nirgens investiert, die Mittelklasse &#8220;rutscht&#8221; runter und von den vielen Armen die es vorher schon gab ist die Mehrheit auch nicht besser drann. Als persoehnlich Betroffener fragt man sich fast jeden Tag ob es ueberhaupt noch Sinn macht hier weiter zu machen. Schade um dieses sehr schoene Land das ein wirkliches Paradis sein koennte wenn nur die Menschen umdenken wuerden.</p>
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		<title>Von: Peter Hans Schmidt</title>
		<link>http://viventura.de/blog/venezuela/sozialismus-21-jahrhundert/comment-page-1#comment-1596</link>
		<dc:creator>Peter Hans Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 03:07:28 +0000</pubDate>
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		<description>Martin von Malfer schreibt: 
&quot;Ausserdem bricht ein jedes auf dem Sozialismus System basierende Staatswesen unter der Last der Korruption und Vetternwirtschaft zusammen.&quot;

Genau so ist es! Das sozialistische System bricht unter der Last der Korruption und der Vetternwirtschaft zusammen! Daran ist es bereits in der so reichen Sowjet Union und ihren Satteliten-Staaten einschl.Ost-Deutschland zusammengebrochen, und hier in Lateinamerika wird es mit noch viel mehr Grund zusammenbrechen. Denn wir wissen und kennen es alle die hierin diesen chaotischen Ländern leben oder gelebt haben, in Korruption sind die Lateiner Weltmeister! 
 
Dazu kommt die von der venzolanischen Regierung beabsichtigte &quot;Planwirtschaft&quot;, auch hier in Ecuador! Diese ist nach den Erkenntnissen, die wir in der ehemaligen DDR während 45 langer Jahre gewonnen haben, Schuld an der Knappheit aller Waren einschliesslich der Grundnahrungsmittel. 
 
Außerdem wird in Venezuela und Ecuador beabsichtigt, jegliche Groß-Industrie sowie die Agrar-Erzeugung nach und nach in Staatshände zu überführen. Das ist ein kapitaler Irrtum, und dürfte das Ende des allgemeinen Wachstums und der Prosperität bedeuten, denn die notwendigen privaten Kapitalinvestitionen bleiben aus, die persönliche private Initiative ist ausgeschaltet, denn  die Staatsbetriebe und deren Entscheidungen werden wie bekannt, nicht von Wirtschaftsexperten sondern von &quot;vertrauenswürdigen politischen Parteifunktionären&quot; geleitet und gefällt. Man stelle sich nur vor, wie das Unternehmen in 5-10 Jahren bilanziert. Die ohnehin sich sich ständig verknappenden finanziellen Gewinne werden nicht in notwendige moderne wirtschaftlichere Maschinen reinvestiert, sondern müssen erst einmal an den Staat abgeführt werden (sprich &quot;Buro político&quot; ) und dort wird dann  politisch, aber nicht technisch entschieden, ob eine Reinvestierung oder nicht erfolgen kann. Folge: Investitionen für technisch notwendige Maschinenanschaffungen sind erschwert oder bleiben ganz aus. Nach einigen Jahren ständiger technischer Veralterung des Unternehmens besitzt es keine Konkurrenzfähigkeit mehr und anstelle Steuern an den Staat abzuführen, benötigt es staatliche Hilfe, um es überhaupt einigermassen am Leben zu erhalten und um laufende Kosten sowie die Löhne für Arbeiter und Angestellte zu bezahlen. In dieser Phase wäre praktisch jedes Privatunternehmen bereits gesetzlich verpflichtet, bankrott anzumelden, nicht so das Staatsunternehmen. 
 
Es ist leider so, dass der Kapitalismus nicht unbedingt das ideale Wirtschaftssystem ist, aber bislang das Einzige was in der Praxis Erfolg gehabt hat und zu einem gewissen Wohlstand der Bürger geführt hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Martin von Malfer schreibt:<br />
&#8220;Ausserdem bricht ein jedes auf dem Sozialismus System basierende Staatswesen unter der Last der Korruption und Vetternwirtschaft zusammen.&#8221;</p>
<p>Genau so ist es! Das sozialistische System bricht unter der Last der Korruption und der Vetternwirtschaft zusammen! Daran ist es bereits in der so reichen Sowjet Union und ihren Satteliten-Staaten einschl.Ost-Deutschland zusammengebrochen, und hier in Lateinamerika wird es mit noch viel mehr Grund zusammenbrechen. Denn wir wissen und kennen es alle die hierin diesen chaotischen Ländern leben oder gelebt haben, in Korruption sind die Lateiner Weltmeister! </p>
<p>Dazu kommt die von der venzolanischen Regierung beabsichtigte &#8220;Planwirtschaft&#8221;, auch hier in Ecuador! Diese ist nach den Erkenntnissen, die wir in der ehemaligen DDR während 45 langer Jahre gewonnen haben, Schuld an der Knappheit aller Waren einschliesslich der Grundnahrungsmittel. </p>
<p>Außerdem wird in Venezuela und Ecuador beabsichtigt, jegliche Groß-Industrie sowie die Agrar-Erzeugung nach und nach in Staatshände zu überführen. Das ist ein kapitaler Irrtum, und dürfte das Ende des allgemeinen Wachstums und der Prosperität bedeuten, denn die notwendigen privaten Kapitalinvestitionen bleiben aus, die persönliche private Initiative ist ausgeschaltet, denn  die Staatsbetriebe und deren Entscheidungen werden wie bekannt, nicht von Wirtschaftsexperten sondern von &#8220;vertrauenswürdigen politischen Parteifunktionären&#8221; geleitet und gefällt. Man stelle sich nur vor, wie das Unternehmen in 5-10 Jahren bilanziert. Die ohnehin sich sich ständig verknappenden finanziellen Gewinne werden nicht in notwendige moderne wirtschaftlichere Maschinen reinvestiert, sondern müssen erst einmal an den Staat abgeführt werden (sprich &#8220;Buro político&#8221; ) und dort wird dann  politisch, aber nicht technisch entschieden, ob eine Reinvestierung oder nicht erfolgen kann. Folge: Investitionen für technisch notwendige Maschinenanschaffungen sind erschwert oder bleiben ganz aus. Nach einigen Jahren ständiger technischer Veralterung des Unternehmens besitzt es keine Konkurrenzfähigkeit mehr und anstelle Steuern an den Staat abzuführen, benötigt es staatliche Hilfe, um es überhaupt einigermassen am Leben zu erhalten und um laufende Kosten sowie die Löhne für Arbeiter und Angestellte zu bezahlen. In dieser Phase wäre praktisch jedes Privatunternehmen bereits gesetzlich verpflichtet, bankrott anzumelden, nicht so das Staatsunternehmen. </p>
<p>Es ist leider so, dass der Kapitalismus nicht unbedingt das ideale Wirtschaftssystem ist, aber bislang das Einzige was in der Praxis Erfolg gehabt hat und zu einem gewissen Wohlstand der Bürger geführt hat.</p>
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	<item>
		<title>Von: Winfredo</title>
		<link>http://viventura.de/blog/venezuela/sozialismus-21-jahrhundert/comment-page-1#comment-1593</link>
		<dc:creator>Winfredo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 20:24:13 +0000</pubDate>
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		<description>Die Ideen machen einen Sinn, da viele Länder Lateinamerikas unter neokolonialer Ausbeutung leiden. Eine kleine korrupte Oberschicht eignet sich den Großteil des Reichtums an, die Arbeiter und der Rest der Bevölkerung ist arm oder verarmt immer mehr. Deswegen ist der Versuch sinnvoll hier eine grundlegende Änderung durchzuführen. Natürlich müssen Korruption, Vetternwirtschaft und Machtmissbrauch durch entartete Bürokraten unterbunden werden, sonst kann kein Sozialismus aufgebaut werden. Auch auf dem Gebiet der Frauenrechte ist Venezuela vorbildlich, in Caracas wird im März 2011 eine Weltfrauenkonferenz durchgeführt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ideen machen einen Sinn, da viele Länder Lateinamerikas unter neokolonialer Ausbeutung leiden. Eine kleine korrupte Oberschicht eignet sich den Großteil des Reichtums an, die Arbeiter und der Rest der Bevölkerung ist arm oder verarmt immer mehr. Deswegen ist der Versuch sinnvoll hier eine grundlegende Änderung durchzuführen. Natürlich müssen Korruption, Vetternwirtschaft und Machtmissbrauch durch entartete Bürokraten unterbunden werden, sonst kann kein Sozialismus aufgebaut werden. Auch auf dem Gebiet der Frauenrechte ist Venezuela vorbildlich, in Caracas wird im März 2011 eine Weltfrauenkonferenz durchgeführt werden.</p>
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		<title>Von: Martin von Malfer</title>
		<link>http://viventura.de/blog/venezuela/sozialismus-21-jahrhundert/comment-page-1#comment-1591</link>
		<dc:creator>Martin von Malfer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 18:52:54 +0000</pubDate>
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		<description>So schön auch die Idee eines versuchsweisen Komunismus sein mag, letzten Endes wird auch in Venezuela jeder Versuch scheitern, gegen das egoistische Naturell des Einzelnen vorzugehen. Unternehmertun ist leider die einzige Art Fortschritt zu erreichen. Nicht umsonst sind alle komunistischen Systeme auf Kurz oder Lang dazu verdammt entweder in einer Diktatur zu enden (also nicht in einer Demokratie), oder aber im Chaos, wonach es zusammenbricht. Es gibt keinen Komunismus, nur einen Staatskapitalismus, und jeder der erkennt nach welchen bürokratischen Regeln dieser operiert, weiss, dass hier unnötig Ressourcen vergeudet werden, welche nur den Bürokraten, und in immer geringeren Masse dem Volk zu Gute kommen. Ausserdem bricht ein jedes auf dem Sozialismus System basierende Staatswesen unter der Last der Korruption und Vetternwirtschaft zusammen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So schön auch die Idee eines versuchsweisen Komunismus sein mag, letzten Endes wird auch in Venezuela jeder Versuch scheitern, gegen das egoistische Naturell des Einzelnen vorzugehen. Unternehmertun ist leider die einzige Art Fortschritt zu erreichen. Nicht umsonst sind alle komunistischen Systeme auf Kurz oder Lang dazu verdammt entweder in einer Diktatur zu enden (also nicht in einer Demokratie), oder aber im Chaos, wonach es zusammenbricht. Es gibt keinen Komunismus, nur einen Staatskapitalismus, und jeder der erkennt nach welchen bürokratischen Regeln dieser operiert, weiss, dass hier unnötig Ressourcen vergeudet werden, welche nur den Bürokraten, und in immer geringeren Masse dem Volk zu Gute kommen. Ausserdem bricht ein jedes auf dem Sozialismus System basierende Staatswesen unter der Last der Korruption und Vetternwirtschaft zusammen.</p>
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