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Polare Kaltluft fordert immer mehr Opfer

Mittwoch, den 21 Juli 2010 von Max

Lagunillas - PunoDer südamerikanische Kontinent erlebt aktuell einen der kältesten Winter seit Jahren. Am schlimmsten erwischte es Peru, vor allem im Süden des Landes.  In der südperuanischen Region Puno, die auf 3.800 m Höhe am Ufer des Titicaca-Sees liegt, wurden Temperaturen von bis zu minus 23 Grad Celsius gemessen. Bis einschließlich Anfang dieser Woche kamen in Peru 112 Menschen durch Unterkühlung und Grippe ums Leben.

In Südperu wird aktuell die nicht ausreichende Gesundheitsversorgung beklagt und Aufforderungen zur schnellen Hilfe durch die Regierung laut, da nicht nur das Leben von Kindern und Erwachsenen betroffen ist, sondern zusätzlich auch immer mehr Rinder und andere Nutztiere sterben.

An den direkten Folgen der Kälte starben in Argentinien mindestens 16 Bewohner. Elf weitere kamen durch Kohlenmonoxidvergiftungen ums Leben. Grund dafür sind Öfen, die nicht korrekt funktionieren und nun im Dauerbetrieb sind. In vielen südamerikanischen Großstädten wurden Notunterkünfte für Menschen die auf der Straße leben geöffnet.

Die Kaltluft, die von Argentinien über Chile, Bolivien, Paraguay, Brasilien, Uruguay sowie Peru verläuft, wird in den nächsten Tagen noch andauern. Auf Grund der extrem kalten Temperaturen sind in den letzten Tagen in ganz Südamerika der polaren Kältewelle mindestens 200 Menschen zum Opfer gefallen.

Generell kann aber gesagt werden, dass es fast jedes Jahr um diese Jahreszeit es eine Kältewelle in Peru gibt. Die Nächte sind definitiv sehr kalt (Minus-Grade am Titicacasee, aber auch das Hochland von Bolivien sind extrem kühl, bis minus 20/25 Grad). Ich möchte Perureisende darauf hinweisen, dass es in den Hotels keine Heizungen gibt. Bispielsweise nur in vereinzelten viComfort Hotels gibt es Heizkörper auf unseren Reisen. Empfehlenswert sind daher eine Mitnahme von Schlafsäcke, die zusätzlich zu Decken genommen werden. Anbei meine erweiterte Packliste für diese kalten Tage:

  • Warme Socken
  • Lange Unterwäsche ( Ski-Unterwäsche)
  • Fließpullis
  • Lange Unterhemden
  • Warme Schuhe
  • Winddichte Jacken
  • Warme Hosen
  • Mehr warme als sommerliche Kleidung mitnehmen
  • Schlafsäcke (z.B. Comfort-Bereich ca. -5/0 bis 10 Grad, je nachdem wie empfindlich man ist)
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1 Kommentare auf “Polare Kaltluft fordert immer mehr Opfer”

  1. Enstpannung nach der Eiszeit in Peru « viventura | Südamerika Blog schreibt am

    [...] unsRSS  Enstpannung nach der Eiszeit in PeruMittwoch, den 11 August 2010 von MonikaDie Kältewelle in den Anden ist deutlich abgeflaut, die Temperaturen sind nachts weiterhin niedrig, aber liegen nicht mehr im [...]

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