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Freiheitspreis für peruanischen Schriftsteller

Mittwoch, den 12 November 2008 von Sarah

Vergangene Woche erhiehlt der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa den undotierten Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung in Frankfurt. Die Stiftung würdigte den Schriftsteller für seinen Einsatz für freiheitliche Ziele und Werte und für seine weltanschauliche Standhaftigkeit, die weder durch die Finanzkrise noch durch den Druck der linken Parteien in Peru erschüttert worden sei.

In seiner Dankesrede in der Frankfurter Paulskirche betonte Vargas Llosa, dass es keine Alternative zur freien Marktwirtschaft gäbe. Er erklärte, dass mit Freiheit, Privateigentum und Marktwirtschaft am besten gegen Armut vorgegangen werden könne. Daher forderte er die Industrienationen dazu auf, sich für Produkte aus Dritte-Welt-Ländern wie Afrika und Lateinamerika zu öffnen und damit diesen Ländern eine Chance auf Wachstum zu geben. Vargas Llosa deutete darauf hin, das freie Märkte besser als Almosen seien, da diese die Eigeninitiative bremsten.

Weiterhin gab er in seiner Rede zwei deutliche Beispiele wie Peruaner die Freiheit als Instrument nutzten, um ihre Armut zu überwinden.  Er erzählte z.B. von der Familie Añaños, die während der Terror-Zeit in Peru die Idee hatte, Erfrischungsgetränke herzustellen. Heute ist Cola-Real für Coca-Cola und Pepsi in Südamerika und sogar in Thailand bereits ein ernst zu nehmender Konkurrent. Ein weiteres Beispiel ist Herr Flores, der als Autowäscher begann und heute das wichtigste Textilunternehmen Perus leitet.

Vargas Llosa erhielt den Freiheitspreis bereits nach 1998 bereits zum zweiten Mal.

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