Rezept des Monats: Chupe de Camarones aus Peru
Was gibt es Schöneres in der kalten Jahreszeit als eine heiße, schmackhafte Suppe? Gehaltvoll darf sie jetzt ruhig sein, so wie die Chupe de Camarones, ein typisches Gericht der peruanischen Küche. Dabei handelt es sich um eine sämige Suppe mit Garnelen, Kartoffeln, Milch und Chili. Aufgrund ihrer Reichhaltigkeit eignet sie sich sehr gut als Hauptgericht und je mehr Chili Sie dazu geben, desto mehr werden Sie das kalte Schmuddelwetter vor Ihrer Haustüre vergessen.
Rezept des Monats: Gegrillte Kochbanane mit Käse
Mein letzter Besuch auf dem weltberühmten Handwerksmarkt in Otavalo war erfolgreich: Mitbringsel für zu hause gekauft und für mich selbst war eine Alpaka Decke drin. Nach dem ganzen Feilschen habe ich Hunger bekommen und komme an einem der kleinen Straßenstände mit Grill und Garküche vorbei, die Leckereien wie sonnengelbe Maiskolben, brutzelnde Fleischspieße und Empanadas verkaufen. Mein persönliches Highlight sind mit Käse gefüllte, gegrillte Kochbananen. Die ideale Zwischenmahlzeit für den kleinen Hunger.
Rezept des Monats: Kolumbianische “Dulce de tres leches”
Suchen Sie für Ihr Weihnachtmenü noch einen Nachtisch, der lecker und zu dem einfach in der Zubereitung ist? Wie wäre es mit dem berühmten “Dulce de tres Leches” (deutsch: Dreierlei Milcharten Torte)? Jeder Südamerika-Reisende hat diese Torte schon einmal gesehen, vielleicht auch probiert, denn es gibt kaum eine Speise, die so weit über den Kontinent verbreitet ist, wie diese. Entsprechend vielfältig sind die Rezepte oder die Zubereitung. Eines haben jedoch alle Rezepte gemeinsam: Sie bestehen aus drei verschiedenen Milchprodukten.
In Kolumbien ist “Dulce de tres leches” das ganze Jahr über erhältlich, doch trotzdem gehört es zu Weihnachten wie Glaskugeln oder Christbaum-Beleuchtung: Eben weil es lecker schmeckt und einfach in der Zubereitung ist.
Rezept des Monats: Brasilianisches “Vatapá”
Unser Rezept des Monats kommt aus Bahia, im Norden Brasiliens. Die Küche des Staates Bahia ist sehr stark von der afrikanischen Kultur ehemaliger Sklaven beeinflusst. Vatapá ist ein Püree, das typisch für die Gegend um Salvador de Bahia ist und auch in anderen Staaten des Nordens, wie dem Amazonas, Amapá und Pará geschätzt wird. In diesen Gegenden variiert dies Zubereitung etwas: Manchmal wird auf die Zugabe von Erdnüssen verzichtet, der ursprüngliche Geschmack bleibt jedoch bestehen.
Als die afrikanischen Sklaven in Brasilien ankamen passten sie viele ihrer Gerichte an. Viele Zutaten gab es nicht in ihrem neuen Zuhause und so entstanden Gerichte, deren Ursprung zwar afrikanisch ist, die über die Zeit aber zu typisch brasilianischen Speisen wurden, wie z.B. die Feijoada und der Angu.
Die typisch, traditionelle Zubereitung des Vatapas ist nicht sehr aufwendig. Oft werden zu dem Gericht Acarajé gereicht, kleine scharfe Bällchen aus Bahia.
Rezept des Monats: Peruanischer “Arroz Chaufa”
Mögen Sie chinesische Küche? Die peruanische Küche ist sehr stark von der chinesischen beeinflusst. “Chifa”, so der Name dieser Küche, entstand durch chinesische Einwanderer im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Sie ließen sich speziell im Osten Limas nieder, dem heutigen “Barrio Chino” (Chinesisches Viertel) der Stadt. Auch die chinesischen Restaurants nennen sich Chifa, ebenso wie unser Gericht in diesem Monat: “Arroz Chaufa”, ein sehr beliebtes Reisgericht der Peruaner.
Rezept des Monats: Brasilianisches Fischgericht aus dem Tontopf
Das Rezept des Monats kommt diesmal aus dem größten Bundesstaat Brasiliens, El Espirito Santo, welcher im Südosten nahe den Metropolen Rio de Janeiro und Sao Paulo liegt. Das wohl bekannteste Gericht in dieser Region heißt “moqueca capixaba”, wobei das erste Wort eine beliebige Suppe aus Fisch bzw. Meeresfrüchten bezeichnet. Das zweite Wort hingegen bezieht sich auf die ethnische Bezeichnung der Einwohner des Bundesstaates.
Es gibt eine Vielzahl an Zubereitungsmöglichkeiten für Moqueca, wobei alle Rezepte die Zubereitung im Tontopf gemeinsam haben.

