Rezepte Blog - viventura

 

Rezept des Monats: El Cauche de Queso aus Peru

Sonntag, den 28 Februar 2010 von Melanie 1 Kommentare »

cauchefotoHabt ihr schon mal ein Gericht aus Arequipa gekostet? Wenn ja, seid ihr auch der Meinung, dass die Küche Arequipas ganz besonders schmackhaft ist? Laut der alten Arequipeños ist der wunderbare Geschmack unserer Speisen den fruchtbaren Feldern und der guten Qualität des Viehs zu verdanken. Die Gerichte sind auch sehr vielseitig und reichen von einfachen Kartoffelgerichten über zahlreiche Fleischspezialitäten bis hin zu leckeren Fisch- und Meeresfrüchtespeisen.

Jeder richtige Arequipeño weiß, dass es eine Spezialität für jeden Wochentag gibt: am Montag “El Chaque” (Brühe mit Kartoffeln, Gemüse, Fleisch, Eingeweide und Magen), am Dienstag “El Chairo” (Suppe mit Rind- oder Lammfleisch), am Mittwoch “Chochoca” (Brühe mit Mais, Fleisch und Gemüse), am Donnerstag “la Timpusca” (Eintopf mit Dörrfleisch und Algen) und am Freitag die berühmte “Chupe de Viernes” (Suppe mit Gemüse und ohne Fleisch). Bis heute wird in den Picanterias von Arequipa (typische Restaurants, wo Gerichte basierend auf pikanten Zutaten serviert werden) dieser Brauch strikt eingehalten.

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Rezept des Monats: Argentinische Carbonada

Donnerstag, den 4 Februar 2010 von Tabata

carbonadaHabt ihr schon einmal eine kräftige Speise aus dem Tontiegel oder ein argentinisches Gericht probiert? Für euch und natürlich auch für alle anderen stelle ich heute ein köstliches und gesundes Gericht der argentinischen Hausmannskost vor: “Carbonada”. Es ist eine deftige Suppe aus dem Nordosten Argentiniens, die aber auch in Chile und Peru genossen wird. Dort heißt sie allerdings “Locro”. Dieser Eintopf ist sehr populär in der gesamten Andenregion und der Name “Carbonada” (verkohlt) findet  seinen Ursprung in der Zubereitungsweise.

Das Fleisch wird so lange gekocht, bis es fast “verkohlt” zu sein scheint. Es wird zusammen mit den anderen Zutaten gegart, damit sich die Geschmäcker mischen und so ein einzigartiger Gesamtgeschmack entsteht.

Es gibt Gerichte, die mit der Zeit in Argentinien “nationalisiert” wurden. Eigentlich stammt die Carbonada aus Belgien (Carbonnade). Ich hoffe, dass euch dieses tolle Rezept schmeckt. Als kleinen Tipp: Am besten serviert man zu Carbonada einem guten Rot- oder Weißwein. Also, ran an den Herd!

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Rezept des Monats: kolumbianische Shrimps-Ceviche

Dienstag, den 22 Dezember 2009 von Isabel 9 Kommentares »

Receta del mesSchon einmal von der berühmten südamerikanischen Ceviche gehört oder sogar schon einmal davon gekostet? In vielen südamerikanischen Ländern ist Ceviche ein traditionelles Gericht. Allerdings hat es überall seinen eigenen Stil und seine eigene Zubereitungsart, was dem Gericht in jedem der Länder einen einzigartigen Geschmack verleiht. Die Version der kolumbianischen Shrimps-Ceviche, die ich euch heute vorstellen möchte, ist eine Mischung aus verschiedenen Geschmacksrichtigungen, die vor allem die Kolumbianer an den Strände in Santa Marta und Cartagena verzehren. Es ist ein einfaches, gesundes, frisches und sehr leckeres Gericht und ist auch unter dem Namen Shrimps-Cocktail bekannt.

Es gibt verschiedene Interpretationen über den Ursprung der Ceviche. In einem allerdings ist man sich einig und zwar, dass die Geschichte dieses Gerichts, in der Gastronomie der indigenen Dörfer an der Pazifikküste Südamerikas beginnt, um genau zu sein in Peru. Da die peruanische Küche im Laufe der Geschichte Einflüsse aus vielen verschiedenen Regionen erhielt, wurden die Techniken der Ceviche-Zubereitung perfektioniert und hat sich auch in die anderen südamerikanischen Länder ausgebreitet, wo sie jeweils noch ihren traditionellen Schliff erhielt.

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Gericht des Monats aus Ecuador: “Muchines de Yuka”

Donnerstag, den 19 November 2009 von Liggy 2 Kommentares »

yucasSchon mal von Yuka gehört? Hierzulande auch bekannt als Maniok, ist Yuka eine in Südamerika weit verbreitete Wurzelknolle. Vor allem in den Ländern Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Paraguay, Peru und Venezuela ist Yuca sehr bekannt und in vielen Gerichten zu finden. Yuca stammt ursprünglich aus Brasilien und Paraguay und wurde dort schon lange vor der Entdeckung Amerikas kultuviert und verzehrt. Heute wird die Wurzel teilweise auch in Afrika und Asien in einigen Ländern in großen Mengen angebaut.

Gekocht, frittiert oder in der Suppe:  Die Yukawurzel wird auf die verschiedensten Arten zubereitet und kommt meistens gemeinsam mit Kartoffeln auf den Teller.  In Ecuador ist die Wurzel in vielen Gerichten zu finden, vor allem in den Küstengebieten. Die Ecuadorianer servieren Yuka bevorzugt zu Fischgerichten oder aber auch zu frittierten Kochbananen mit Zitrone und ecuadorianischer Salsa.

Aus einer großen Anzahl an Rezepten zur Zubereitung für Yuka haben wir vom viventura Büro einen ganz besonderen Favoriten, den wir euch heute vorstellen möchten. “Muchines de Yuca” ist eine Süßspeiße, die einfach und flott zuzubereiten ist und besonders lecker ist. Also, ran an den Herd! Ich bin mir sicher, dass es euch schmecken wird.
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Rezept aus Peru: Pollo con Piña

Donnerstag, den 29 Oktober 2009 von Melanie 1 Kommentare »

Pollo con PiñaPollo con Piña (Hühnchen mit Ananas) ist ein typisches Gericht der chinesisch-peruanischen Küche, die auch “Chifa” genannt wird. Die Frage ist, wie es denn dazu kam, dass sich zwei so unterschiedliche kulinarische Richtungen miteinenander vermischten? Die Anwort ist Folgende: Zwischen Mitte des 19. Jahrhundert bis Anfang des 20. Jahrhunderts kamen viele chinesische Immigranten nach Peru, um dort Feldarbeiten zu erledigen.

In vielen Fällen lebten die Chinesen zu dieser Zeit unter miserablen Zuständen. Viele waren aufgrund der Reisekosten nach Peru hoch verschuldet oder wurden vielerorts wie Sklaven behandelt. Diejenigen, denen es gelang, sich aus dieser kläglichen Situation zu befreien, wanderten in die Städte und versuchte, sich dort ein eigenes Geschäft aufzubauen, meist in der Gastronomie.

Nach und nach lebten sich die Chinesen in der peruanischen Kultur ein, hielten aber dennoch an ihrer traditionellen Küche fest. Mit der Zeit ging es ihnen wirtschaftlich immer besser. Sie begannen Lebensmittel aus China zu importieren und verschiedenste Gemüsesorten auf peruanischem Boden zu kultivieren, so dass ihnen zur Zubereitung der Speisen keine Zutaten fehlten.

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Rezept des Monats aus Peru: Juane

Donnerstag, den 24 September 2009 von Melanie 1 Kommentare »

JuaneJede Region in Peru hat ihr typisches Gericht. Diesen Monat möchte ich euch ein Gericht aus dem Amazonas-Dschungel vorstellen: Juane. Im Regenwald liegen die einzelnen Dörfer weit auseinander, so dass die lokale Bevölkerung viel Zeit zu Fuß oder im Kanu verbringt, um zum nächsten Dorf zu gelangen. Um auf diesen Reisen etwas Essbares mitnehmen zu können, entwickelten die Bewohner des Regenwaldes ein reichhaltiges und praktisches Gericht, welches dabei in ein Bananenblatt gewickelt wird. So bleibt es für den ganzen Weg frisch.

Juane verdankt seinen Namen dem Schutzheiligen der Region Amazonas, dem Apostel San Juan. Jedes Jahr am 24. Juni wird ihm zu Ehren ein riesiges Fest im Amazonas-Regenwald veranstaltet. Die Vorbereitungen für diese Festivitäten beginnen schon am Vortag, wenn die Bevölkerung die Einkäufe tätigt und dann die Juanes zubereitet.

Die Grundzutat des Juane ist immer Reis. Je nach Tradition des Ortes oder der finanziellen Möglichkeiten gibt es jedoch verschiedene Varianten, wie Juane zubereitet wird. So kann das Gericht beispielsweise mit Hühnchen, Eiern, Oliven sowie verschiedenen Gewürzen, oder aber auch nur mit einem hartgekochten Ei zubereitet werden. Im Folgenden stelle ich euch das Rezept vor, so dass ihr eure eigenen Juane zubereiten könnt.

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