Reportagen Blog - viventura

 

viventura spendet 5.000 EUR an das Umweltprojekt Guajalito in Ecuador

Dienstag, den 2 Februar 2010 von Yvonne 5 Kommentares »

Primer ArbolNeugierig, ob sich das viele Raten in der Weihnachtszeit gelohnt hat? Durch eure zahlreiche und erfolgreiche Teilnahme am viventura Adventskalender-Gewinnspiel im Dezember, hatte viventura eine großzügige Spende von insgesamt 10.000 EUR an ausgewählte Projekte des Vereins viSozial e.V. angekündigt. Jeweils 5.000 EUR sollen an das “Gemeindeentwicklungsprojekt Taboquinhas” in Brasilien und an das Umweltprojekt “Guajalito” in Ecuador gehen. 5.000 EUR ist eine Menge Geld für ein Projekt und wir möchten die beiden Projekte in diesem und in einem weiteren Artikel vorstellen und berichten, wie das Geld verwendet werden soll.

Das Umweltprojekt Guajalito, welches auch pro viventura Kunde 5 EUR Spende erhält, liegt im Südwesten der Hauptstadt Quito im Bergnebelwald zwischen 1.800 und 2.400m Höhe. Seit Ende 2004 unterstützt erst viventura, und nach der Vereinsgründung viSozial e.V. die Aufforstung einer gerodeten Landschaft in einer der biodiversesten Zonen Ecuadors.

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Kolumbien setzt auf ökologischen Tourismus

Montag, den 1 Februar 2010 von Miguel 6 Kommentares »

habitacion del ALMEJALÖkologischer Tourismus: Allheilmittel für den Tourismus oder purer Etikettenschwindel? Heute möchte ich euch vorstellen, wie eine Gruppe touristischer Unternehmer in Kolumbien ökologischen Tourismus definieret und anhand eines praktischen Beispiels zeigen, wie er in die Tat umgesetzt wird.

Die weltweite Aufmerksamkeit am letzten Klimagipfel in Stockholm belegt das Interesse am Schutz und der Bewahrung unseres Planeten. Es überschreitet Grenzen und ist zum persönlichen Anliegen vieler Menschen geworden. Gerade dem Tourismus sollte der Erhalt unserer Erde eine wichtige Aufgabe sein und er könnte eine führende Rolle dabei übernehmen. Dabei ist es wichtig, nicht nur Flora und Fauna dieser Welt zu schützen, sondern auch die verschiedenen Kulturen mit ihren Bräuchen müssen erhalten bleiben.

Doch wie kann diese Aufgabe in die Praxis umgesetzt werden? Was muss ein “ökologischer” Tourismus beinhalten, wenn so etwas überhaupt möglich ist. Ohne anmaßen zu wollen, dass wir DIE Antwort darauf hätten, möchte ich euch vorstellen, wie einige kolumbianische Unternehmungen diese Fragen beantworten. Gleich zu Beginn: Eure Meinung hierzu ist uns überaus wichtig und natürlich sehr willkommen.

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Bolivien: Kallawaya – Wunderheiler in den Anden

Freitag, den 8 Januar 2010 von Lisa 2 Kommentares »

Pacha TrekHabt ihr schon einmal von den Medizinmännern der Kallawayas in Bolivien gehört? Im nörd-östlichen Altiplano, versteckt zwischen den Schneegipfeln der bolivianischen Anden liegt das Kallawaya- Hochtal. Die dort lebende Bevölkerung ist hauptsächlich aufgrund ihrer Kultur des Heilwissens und der Naturmedizin bekannt. Die “Kräuterdoktoren” der Kallawayas sind reisende Medizinmänner, die aus den umgebenden Naturschätzen und aus ihrem Glauben eine ganz besondere Naturmedizin praktizieren.

Im Jahre 2003 wurde ihre traditionsreiche Kultur sogar zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Diese Auszeichnung war von großer Bedeutung, da durch diesen Titel ihre uralten Praktiken der Heilmedizin, ihre Zeremonien und Riten auf der ganzen Welt bekannt wurden.

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Bolivien: Präsidentschaftswahlen total anders!

Donnerstag, den 17 Dezember 2009 von Lisa 3 Kommentares »

elecciones bolivia 2009Wusstet ihr, dass in Bolivien 2 Tage vor der Wahl kein Alkohol ausgeschenkt werden darf? Abgesehen davon sind bei einer Präsidentschaftswahl in Bolivien so einige Dinge anders, die mich letztes Wochenende zum staunen brachten.
Als ich mich am Sonntag mit einer Gruppe von Freunden in Richtung Plaza Murillo – der Platz in La Paz an dem die Wahlergebnisse verkündet werden – aufmache, bin ich schon sehr gespannt auf die Stimmung, die uns erwartet. Die Straßen in La Paz sind an diesem Tag wie leer gefegt.

Aufgrund der Wahl wurde in der ganzen Stadt für diesen Tag ein Fahrverbot ausgesprochen. Weder Minibusse mit ihren aus den Fenstern brüllenden Kassierern, noch die typisch bolivianischen Truffis (Sammeltaxis) sind zu sehen. Der Verkehr ist wie lahmgelegt und die Stadt bekommt durch die ungewöhnliche Ruhe auf den Straßen ein ganz anderes Gesicht.

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Bolivien gewinnt Gold für seinen traditionellen Schnaps Singani

Montag, den 30 November 2009 von Lisa 1 Kommentare »

Singani Casa RealWo findet ihr einen der weltbesten Weinbrände? Insgesamt 500 internationale Weine und Weinbrände wurden auf dem diesjährigen Weinwettbewerb vom Verband französischer Weinfachmänner getestet und bewertet. Die Jury des Wettbewerbs, der diesmal in Chile stattfand, hatte insgesamt 52 Goldmedaillen zu vergeben, von welchen ganze 51 an chilenische Weine gingen. Die einzige Goldmedaille, die Chile nicht einheimsen konnte, ging an Bolivien und zwar für seinen Nationalschnaps Singani.

Singani ist ein hochprozentiger Tresterbrand, der aus der speziellen Rebsorte Muscat d´Alexandrie, in Deutschland bekannt als Muskatellertraube, gewonnen wird. Er gilt als bolivianisches Nationalgetränk und wird  hauptsächlich  in der Weinanbauregion Tarija im Süden Boliviens zur Grenze Argentinien hergestellt.

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Kolumbien: Jahreswechsel mal abseits der Mengen

Dienstag, den 24 November 2009 von Miguel 12 Kommentares »

2008_12050124_smallWard ihr schon mal persönlich beim Schlüpfen von kleinen See-Schildkröten dabei? Während in Europa der Winter regiert, sind die Monate Dezember, Januar und die erste Hälfte des Februars in Kolumbien traditionell die “Best-Wetter-Zeit”. Den drei Andenzügen dankend, ist das Wetter in Kolumbien regional sehr vielfältig, doch in den genannten Monaten ist es im ganzen Land einheitlich schön. Kein Wunder, dass dies die wichtigsten Urlaubsmonate sind und gerade nach Weihnachten halb Kolumbien unterwegs ist. Auch ich werde nach dem 24.12. meine Sachen packen und mich auf den Weg machen.

Wieder einmal fällt meine Wahl auf den kolumbianischen Pazifik. Der Grund dafür liegt auf der Hand: diese Gegend ist kaum bevölkert und vom Tourismus (der in Kolumbien ohnehin nicht groß ist) weitgehend unentdeckt. So werde ich trotz Hauptsaison eine Zeit abseits der Menschenmengen verbringen können!

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