Details vom Pipelinebau
Oft wurde über den Pipelinebau berichtet, dass er stattfindet, welche Geldsummen als Entschädigung gezahlt werden und wieviel Wald zerstört wird. Details kommen jedoch meist nicht ans Tageslicht.
Hier nun einige Beobachtungen aus dem Schutzwald Selva Viva, in dem auch der AmaZOOnico zu Hause ist, eine Wildtierauffangstation, die Bestandteil unserer Touren ist. Dort wird nun nach den Abholzungen bereits die Pipeline eingegraben. Dabei werden die Rohrteile auf den geebneten Teil gelegt, dann verschweisst und auf Dichtefehler getestet. Dann kommt die letzte Phase: es wird noch einmal gegraben, während die Pipeline an speziellen Maschinen in der Luft hängt. Und wenn das Loch tief genug und stabil ist, wird die Pipeline darin versenkt.
Bei dieser letzten Graberei wird nochmals viel Material aus dem Boden geholt, und die Schwenkarme der Maschinen machen noch einiges an Bäumen kaputt. Es arbeiten auch sehr viele Menschen und Maschinen in dieser vorletzten Phase mit, was den Eingriff in den Wald noch erhöht.
Die Gegend ist bereits nicht mehr wiederzuerkennen, man kann gespannt sein, was sich sonst noch alles ereignet.
Weitere Details erscheinen dann im Newsletter November.
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