Erdbeben in Chile: täglich aktualisierter Stand unserer Touren
Wir möchten über unseren Blog täglich informieren, wo unsere Gruppen derzeit stecken und ob und wie Teilnehmer betroffen sind die nach oder über Chile reisen. Alle Teilnehmer sind wohl auf. Desweiteren führen keine Routen unserer Rundreisen durch die stark betroffenen Gebiete. Die Mitarbeiter von viventura Chile konnten das Beben ebenfalls spüren, glücklicherweise geht es allen sehr gut und keiner ist direkt vom Beben betroffen. Alle Touren verlaufen mittlerweile wieder nach Plan. Die zivile Luftfahrtbehörde in Chile gab bekannt, dass der Flughafen in Santiago bereits wieder mit 65 % seiner Kapazität arbeitet und in spätestens 2 – 3 Wochen wieder 100 % funktionstüchtig sein wird. Die Reparaturarbeiten laufen auf Hochtouren! LAN meldete, dass der Flugbetrieb bereits auf 40 % gesteigert werden konnte und auch der Check-In über die Webseite wieder realisiert wurde. Alle weiteren Aktualisierungen veröffentlicht LAN regelmäßig auf der Webseite.
viActive Patagonien XXL – Abreise 20.02.2010
Tour verläuft nach Plan. Den aktuellen Stand könnt ihr im Reisetagebuch der Gruppe einsehen. Link zum Reisebericht
viActive Chile Argentinien – Abreise 21.02.2010
Tour verläuft nach Plan. Den aktuellen Stand könnt ihr im Reisetagebuch der Gruppe einsehen. Link zum Reisebericht
viComfort Chile Nord+Süd – Abreise 22.02.2010
Tour verläuft nach Plan. Den aktuellen Stand könnt ihr im Reisetagebuch der Gruppe einsehen. Link zum Reisebericht
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TV- und Hörfunktipps 08.03. – 14.03.2010
Hallo Freunde des südamerikanischen Kontinentes!
Ward ihr auch bei der Jagd nach den brasilianischen Holzpiraten im Regenwald mit dabei? Eine spannende Woche mit klasse Berichten neigt sich dem Ende entgegen. Nicht traurig sein, denn ich habe hier schon den nächsten tollen TV-Tipp für euch parat. Auf uns warten wirklich interessante Tage mit beeindruckenden Dokumentationen.
Ich empfehle euch am 9.3. “Tropenfieber-Vorstoß am Orinoco”, wo wir uns gemeinsam auf die Spuren des großen Alexander von Humboldt machen können. Er will zusammen mit seinem Freund, dem Franzosen Aimé Bonpland beweisen, das es eine Verbindung gibt, zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem. Sie machen sich auf den Weg in den noch nahezu unerforschten Regenwald. Es ist eine gefährliche, aber auch einzigartige Entdeckungstour auf der wir dabei sein können.
Entdeckt mit dem großen Naturforscher Alexander von Humboldt den Orinoco und den Amazonas und werdet selbst zum Pionier.
Montag, 08.03.
00:20-02:25, ARTEÂ PotosÃ, eine Zeitreise. Dokumentation von Ron Havilio.
03:55-04:25, 3sat Brasilien: Favelas, Frauen und Gewalt. Von Petra Schulz. Weite Welten.
20:15-21:00, Phoenix Naturwunder Galapagos. 2. Inseln, die die Welt verändern. Von Patrick Morris u. Andrew Murray. Wh.: 07:30 u. 18:30.
Dienstag, 09.03.
00:25-00:30, Bayern Planet Erde. Argentinien.
04:40-05:25, Phoenix ZDF-Expedition – Unterwegs mit der Starship. Im Sog der Delphine – Von Alaska bis Argentinien. Von Kevin McCarey.
05:25-06:05, Phoenix ZDF-Expedition – Unterwegs mit der Starship. Venezuela – Mission zum grünen Planeten. Von Michael Gies u. Susanne Hillmann.
06:50-07:30, Phoenix ZDF-Expedition – Unterwegs mit der Starship. Galapagos – Die Insel der Drachen.
14:00-14:15, BR-alpha Kein Brot für Öl. Biosprit-Boom in Kolumbien. Wh.: 11.03., 08:45. Auch: 10.03., 06:45, Bayern.
20:15-21:00, Phoenix Naturwunder Galapagos. 3. Kräfte der Veränderung. Von Patrick Morris u. Andrew Murray. Wh.: 09.03., 07:30 u. 18:30.
20:15-21:00, ZDF Faszination Erde. 4. Patagonien – Leben am Limit. Mit Dirk Steffens.
20:15-21:00, ZDF neo Terra X. Tropenfieber – Vorstoß am Orinoco. Humboldts Entdeckungen in Südamerika. Von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus. Wh.: 10.03., 12:20 u. 15:15.
Helft Erdbebenopfern in Chile!
Wie wir bereits berichtet haben, ist das Casa de los Pinos glücklicherweise von großen Schäden durch das schwere Erdbeben verschont geblieben. Zwar sind wir auch im Los Pinos ständig auf Spendengelder angewiesen, um die psychosoziale Versorgung in Zukunft gewährleisten zu können. Aber vor dem Hintergrund des Erdbebens sehen wir momentan eher den Bedarf bei Einrichtungen, die unmittelbar vom Beben betroffen sind.
Wir sehen uns für Chile insgesamt in der sozialen Verantwortung und wollen deshalb besonders jetzt in der schwierigen Zeit kleine, soziale Einrichtungen direkt unterstützen.
Wir kennen einige Einrichtungen, die im schwer getroffenen Gebiet um Concepción liegen. In der kleinen Ortschaft Pelarco, nur etwa 200 km vom Epizentrum entfernt, gibt es beispielsweise ein Waisenhaus, in dem 20 Kinder untergebracht sind. Saúl und seine Ehefrau leiten die Einrichtung seit einigen Jahren. Vorher haben sie zusammen mit Luis, dem Leiter des Casa de los Pinos, im Los Pinos gearbeitet.
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Gewinnspiel: CD des Monats aus Argentinien
Es gibt keinen Ort in Buenos Aires, wo nicht Rockmusik gehört und kein Song von Luca Prodan mit seiner Gruppe “Sumo” gespielt wird. Als ich nach Buenos Aires kam, war ich 26 Jahre alt und hatte noch nie von ihm oder seiner Musik gehört. Ich fragte mich, wie das sein konnte? Ich hielt mich eigentlich für einen Kenner des argentinischen Rocks, aber nun musste ich feststellen, dass ich nichts über eine der Personen wusste, die am meisten zu der Entwicklung dieses Musikstils in Argentinien beigetragen hat. Dies holte ich aber schnell nach.
Was mich außer der Musik noch an Luca Prodan faszinierte, war sein schneller Lebensstil, was zusammen mit seinem einmaligen Talent ihn zu einer wahren Legende machte. Die Band Sumo pflegte eine Mischung aus Bluesrock und Reggae, die der Grundstein des Rock Nacional der 80er Jahre wurde. Noch heute wird die Gruppe von vielen Jugendlichen wegen der Originalität, dem Charisma, der Präsenz und der außerordentlichen Leistung verehrt.
Das Leben von Luca Prodan war ziemlich verrückt. Er wurde 1953 in Italien geboren und ging in Schottland zur Schule. Dort besuchte er die Schule von Gordonstoun, wo auch Prinz Charles unterrichtet wurde. Es wird erzählt, dass Luca den Prinzen einmal geschlagen hatte, was einen großen Skandal im Direktorium der Schule auslöste. Später verschafften Lucas Eltern ihm ein Stipendium für Cambridge, aber Luca weigerte sich, ein guter Junge zu sein und tauchte nie in den Lehrsälen dieser angesehenen Universität auf. 1980 kam er nach Argentinien, auf der Flucht vor seinen privaten Drogen-Problemen.
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viPrivate ab 1299 EUR: Jetzt in Ecuador und Patagonien
Gefällt euch unser neuer Tourtyp? Wir organisieren und ihr genießt zu Zweit oder in eurer privaten Gruppe die Reise. Ab sofort bieten wir die viPrivate auch nach Ecuador und Patagonien an. Erlebt eines dieser Reiseziele in familiärer Atmosphäre und genießt den Urlaub ohne Stress und Hektik. Die Reise richtet sich natürlich auch ganz nach euren Bedürfnissen. Wollt ihr bei den Hotels besonderen Komfort, könnt ihr ein Hotelupgrade hinzubuchen.
Auch bieten wir euch die Möglichkeit, dass ein persönlicher, deutschsprachiger viventura Reiseleiter eure Gruppe auf der Reise begleitet. Zusätzlich habt ihr auch die Möglichkeit die Reise durchgehend in privaten Transportmitteln durchzuführen.
Ecuador ab 1299 EUR: Klein, aber fein. Das Land am Äquator ist eines der vielseitigsten Länder des Kontinents und hat für euch einiges zu bieten. Die 15-tägige Reise zeigt euch eine wunderbare Mischung aus Natur und Kultur, Entspannung und Aktion, auf. Artenreicher Bergnebelwald, die Straße der Vulkane mit über 5000 m hohen schneebedeckten Vulkanen, das dampfende Amazonasbecken und die schönste Vulkanlagune Ecuadors, Cuicocha, warten auf euch. Des Weiteren lernt ihr die UNESCO-Welterbe-Stadt Quito und den weltbekannten Indiomarkt in Otavalo kennen. Ein ganz spezielles Highlight der Reise ist sicherlich die Übernachtung in einer Bauernfamilie. So taucht ihr hautnah in das Leben der ecuadorianischen Landbevölkerung ein.
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Erfahrungsbericht zum Erdbeben in Chile
Zum Zeitpunkt des schweren Erdbebens um kurz nach 3.30 Uhr nachts am Samstag, den 27. Februar habe ich in meiner Wohnung geschlafen.
Ich bin sehr glücklich, dass ich in der Lage bin diesen Artikel zu schreiben. All meine Bekannten, d. h. meine Kollegen in Chile, unsere Reisegruppe in Santiago, die Freiwilligenarbeiter und alle aus unserem Sozialprojekt in Santiago sind mit dem Schrecken davon gekommen. Es geht uns allen gut. Das sollte vorneweg erwähnt werden.
Im Foto: Schäden des Erdbebens in Santiago
Autor: pviojo, flickr
Am Freitag Abend war ich ausnahmsweise früh zu Bett gegangen. Ich wohne im Zentrum Santiagos im 13.Stock eines der vielen Hochhäuser. An leichte Beben habe ich mich die letzten Jahre über gewöhnt. Diese Beben haben mich im 13.Stock zwar stets beunruhigt, aber ich hatte mich zum einen daran gewöhnt, dass sie schnell aufhörten, zum anderen mir bewusst gemacht, dass es gut sei, wenn sich der Druck auf den tektonischen Platten, die sich vor Chile übereinander schieben, so nicht aufstaut.


