Choquequirao – die unbekannte Schwester
Sie lieben es zu wandern und suchen nach einer unberührten Alternative zum Inka-Trail? Wie wäre es mit Choquequirao? Wenn Sie etwas über Peru wissen, dann kennen Sie sicher Machu Picchu, aber kennen Sie auch die unbekannte Zwillingsschwester, die Festung mit dem Namen Choquequirao?
Choquequirao bedeutet so viel wie “Wiege des Goldes” und war als Ort gedacht, an dem die letzten Inkas ihr Gold vor den spanischen Eroberern zu schützen versuchten. Diese wahrhaft beeindruckende und mystische Stätte liegt verborgen gerade mal auf 3000 Metern Höhe an den Hängen der Schlucht des Río Apurimac, eine der tiefsten Canyons der Welt. Im Moment ist der Zugang zur Festung nur über die 30 km lange Wanderstrecke beginnend im Dorf Cachora möglich, das 154 km von Cusco entfernt in Richtung Abancay liegt. Obwohl man die Strecke in drei Tagen schaffen kann, ist es ratsam, mindestens vier Tage einzuplanen, um die herrliche Landschaft und die gewaltigen Berge in sich aufnehmen und bewundern zu können und genügend Zeit bei den Ruinen selbst zu haben.
Ceviche in der Hauptstadt des Steaks?!
Die meisten Menschen denken an ein großes, saftiges Steak und ein Glas Rotwein, wenn sie über die Küche von Buenos Aires befragt werden. Die Hauptstadt von Argentinien bietet Reisenden jedoch auch die Möglichkeit, Gerichte aus anderen Bereichen der südamerikanischen Küche zu probieren.
Peruanische Einwanderer, die seit den 1980-er Jahren zahlreich in die Stadt gekommen sind, brachten ihre charakteristischen Geschmäcker und Aromen mit und eröffneten häufig ein Restaurant. Die Basis der meisten Gerichte beinhaltet Fisch, Meeresfrüchte oder Fleisch serviert mit Reis, Kartoffeln und Chillischoten. Die üppigen Portionen werden oft von würzigen Soßen begleitet und eine große Auswahl an Suppen wird im Allgemeinen als Vorspeise angeboten.
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Erlebnisse an den Wasserfällen des Iguazu
Südamerika ist ein Kontinent von riesigen Ausmaßen, mit den verschiedensten klimatischen und geografischen Bedingungen. Glücklicherweise ist das Überwinden solch großer Distanzen heutzutage kein Problem mehr. Dank der Erfindung des Flugzeuges ist es möglich, innerhalb von knapp zwei Stunden die 1600 km zu überwinden, die Buenos Aires von der Stadt Puerto Iguazu trennen.
Bei der Landung auf dem kleinen Flughafen der Stadt bremst zunächst die überall spürbare hohe Luftfeuchtigkeit den Tatendrang des Reisenden. Gegenüber des Hostels sieht man nichts außer Urwald am Rand des Weges, sattes, undurchdringliches Grün, voller Leben. In dieser Gegend ist es unbedingt empfehlenswert, eine Unterkunft mit Swimmingpool und Klimaanlage zu buchen, denn die Tage können fast das ganze Jahr über sehr heiß und feucht werden und ohne solch eine Unterkunft kann der Aufenthalt zu einem unangenehmen und anstrengenden Erlebnis werden.
TV-Tipps im Mai
Passend zum Thema des Monats Mai “Aktiv in Brasilien” empfehlen wir Ihnen als TV-Tipp Copacobana – Auf der Suche nach dem Glück am 31.05. um 15:15 Uhr im SWR Fernsehen. Copacabana, der weltberühmte Strand in Rio de Janeiro – er verheißt Glück und ein unbeschwertes Leben mit Sonne, Strand, Musik und Meer. Regisseur Thomas Wartmann erzählt in seinem Film die Geschichte von Menschen, die an der Copacabana leben und ihr Glück suchen.
Donnerstag, 03.05.
03:40-03:45, Bayern Planet Erde. Chile: Coihaique.
15:15-15:45, ZDFinfo planet e.: Staudamm contra Regenwald.
16:15-17:00, 3sat Am großen Strom. (1/2) Mythos Amazonas: Zwischen Traum und Schicksal. Film von Bernd Reufels.
Buch des Monats: Krieger des Jaguars
Das Sterben d
es Regenwaldes ist eine Tragödie, die wir aus den Nachrichten kennen, uns aber nicht mehr sehr berührt. Schuld ist das Paradox der neuen Medien: Je mehr uns schockierende Bilder – wie abgeholzte Wäder und niedergebrannte Waldflächen oder ölverschmutzte Flüsse im Dschungel – gezeigt werden, umso abgestumpfter werden wir.
Joe Kane ist ein Autor, der weiß, wie aus einer reinen Information wieder eine Tragödie wird, die die Menschen berührt und wie sich der Verlust des Regenwaldes wie der Verlust eines guten Freundes anfühlt.
Rezept des Monats: Cafezinho do Brasil
In Brasilien ist Cafezinho mehr als das Wort vermuten lassen würde. Wörtlich übersetzt bedeutet es “kleiner Kaffee”, im Alltag ist er jedoch ein Synonym für Gastfreundschaft. Eine Einladung zum Cafezinho ist die Auffordung, die Arbeit für ein paar Minuten ruhen zu lassen und den dickflüssigen, süßen Kaffee bei einem kleinen Schwatz zu genießen. “Hora de cafezinho” findet nicht zu einer bestimmten Tageszeit statt; in Brasilien ist immer Zeit für einen Kaffee.
Foto: Andreas Dengs
Cafezinho wird zu Büromeetings, am Schreibtisch, nach dem Essen im Restaurant und zu Hause getrunken. Ein Gastgeber, der nicht sofort beginnt, einen Cafezinho zuzubereiten, wenn Sie durch seine Tür kommen, ist in Brasilien sehr selten.

